15. Heimkinotour

Doraxe's AXOPOLIS II

Kommen wir zum erfreulichen Teil, dem Sound. Hier gibt es keinen grundsätzlichen Handlungsbedarf. Neben unserem Standardprogramm vom überreichten USB-Stick konnten wir auch etliche von Axel empfohlenen Stücke hören. Obwohl er selbst das Kino nur zum geringen Teil für Musik nutzt (Film/Serie dagegen nahezu täglich) bekamen wir davon einiges zu hören. Begonnen mit Stücken von Hans Zimmer aus dem Rush Soundtrack über Metallica (Through the Never), Tangerine Dream bis hin zu Pink Floyd (Money). Filmsound wurde u.a. mittels 1917, A Quiet Place, Codename UNCLE und Civil War getestet.

Interessant fand ich übrigens auch einen extra Ordner im Mediaplayer mit der Bezeichnung "Epische Momente". Ist zwar nicht exakt definiert, aber hier hat Axel Dinge gelistet, die ihn auch nach dem x-ten Hören/Schauen immer wieder emotional berühren. Tolle Idee.

Richtig stark überzeugte der Surroundbereich auch ohne vorhandene Rears (5.1.4 Setup). Wieder mal ein Beispiel, dass es keine neun oder noch mehr LS in der unteren Ebene braucht für gute Räumlichkeit und Umhüllung. Das DBA zeigte sich auch gut eingestellt, Raummoden konnten wir keine ausmachen. Lediglich in der "zweiten Reihe" war zu wenig Bass feststellbar. Da es diese aber in der Praxis hier gar nicht gibt, ist alles in Ordnung.
Axel bezeichnet sich eher als leise Hörer, dem trugen wir bei unserer Session soweit möglich Rechnung und dafür ist das Setup wirklich mehr als ausreichend. Der neu eingezogene Denon 4800 hat sicher auch seinen Beitrag dazu geleistet. Gab also nichts zu meckern.

Ebenfalls überzeugen konnte uns Axel mit seinem zweiten Hobby, dem Kochen (und Backen). Wir wurden zum Abendessen verwöhnt mit einem Chili, für das der Hausherr persönlich den halben Samstag den Kochlöffel geschwungen hatte. Chili hatten wir schon öfter serviert bekommen, dieses war allerdings auf ganz hohem Niveau :bbq: . Selbst unser HDRGB-Koch Mike rätselte über die Zutaten.

Da es für das Dessert noch zu früh war, nutzen wir die Zeit, um Hobby Nummer 3 , das im Haus betrieben wird, zu bestaunen. Doris frönt nämlich der Malerei und hat dafür ein geräumiges Atelier im Obergeschoss zur Verfügung, randvoll mit Exponaten ihres Könnens (und im Rest des Hauses an den Wänden sowieso). Ihr Talent ist so groß, dass sie gelegentlich auch Auftragsarbeiten verkaufen kann. Unser Thorsten schien sich dafür besonders zu interessieren. Im Kopfkino sahen wir ihn schon in Kate-Winslet-Titanic-Pose Portrait liegen.

Völlig unerwartet dann mein Tour-Highlight (außerhalb der Kinos). Axel servierte den besten Käsekuchen, an den ich mich erinnern kann, je gegessen zu haben. Gebacken nach dem Originalrezept des berühmten New York Cheesecake. Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich lieber auf den zweiten Teller Chili verzichtet und stattdessen ein drittes Stück Kuchen genommen. Sensationell.

Als Rausschmeisser gab's zum Schluss noch einen Wagemut PX-Cask Barbados Rum. Auch nicht schlecht, gut dass ich nicht selbst zum Hotel fahren musste.

1. Teil des Berichts Bildes des Kinos

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